Beyond Meat – Bullshit

Als Beyond-Meat-Burger Ende 2018 für „gerade mal“ 10-12 Pfund in England in die Hipster-Restaurants kam, war es für mich klar, dass das ein reiner Kommerz-Hype ist und keinerlei ethische Komponente beinhaltet und dass dieser überteuerte Scheiß lediglich eine kleine, gutbetuchte Randgruppe, die mit einem Veggie-Tag pro Woche sich das Gewissen bereinigen möchte, zum Ziel hat. Viele gehirnamputierte Eintags-Veganer haben mich für das Aussprechen meiner Vorbehalte kritisiert und mich als Miesepeter abgestempelt. Nun habe ich rein zufällig ein Bloomberg-Interview aus 2014 mit Ethan Brown, dem Gründer von Beyond Meat, entdeckt. Dort erklärt er, dass es ihm mit dem Produkt lediglich um gesundheitliche Aspekte geht und dass es unrealistisch wäre, dass irgendwann alle auf Fleisch vollständig verzichten würden. Seinen Wörtern nach wird auch weiterhin nur eine Nischen-Gruppe 100% vegan leben.

Soll das nun heißen, jeder 100% Veganer müsste Beyond Meat boykottieren? Nein. Wer mit seinem Geld nichts anderes anzufangen weiß als es in Prestige-Restaurants auszugeben und den Komerz-Vegan-Hype damit anzufeuern, soll es ruhig weiter machen. Nur kommt mir, ihr Spackos, nicht mit „Wir lieben Leben“, „Beyond Meat“, „Life Food“, „Govinda“ und ähnlichen geheuchelten Werbe-Slogans für naive Idioten daher.

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