Vegan-Hype nutzlos.
Nationaler und globaler Tierprodukte-Konsum unverändert.

Der kapitalistisch motivierte Vegan-Hype der letzten Jahre ist nutzlos im Hinblick auf absolute Zahlen der ausgebeuteten Tiere. Die westlichen (grünen) Bonzen mögen jetzt einen Veggie-Tag pro Woche einlegen, um damit ihr Gewissen zu beruhigen – auf den Gesamtverbrauch sowohl in Deutschland als auch global hat dies jedoch kaum einen Einfluß. Der Pro-Kopf-Verbrauch für Fleisch stieg 2018 in Deutschland um 1% auf 60,1kg und ist damit seit 30 Jahren praktisch konstant. Dasselbe gilt für Käse-Verbrauch. Dieser lag 2018 mit 24,2 kg um 1,4kg höher als 2017. Lediglich der Frischmilch- und Butterkonsum ist zurückgegangen. Jedoch wenn man den Käse auf Frischmilch hochrechnet, dann machen Butter (ebenfalls hochgerechnet) und Frischmilch ZUSAMMEN lediglich einen Drittel des Gesamtverbrauchs an Frischmilch aus. Auf Käse mag keiner verzichten. Umso bezeichnender ist die (in Bezug auf Veganismus) kriminelle Preispolitik der kommerz-veganen Unternehmen mit ihrem Fake-“Käse” ohne jegliches Protein, aus raffiniertem Öl und nicht mal mit Bio-Zertifizierung aber Preisen zwischen 1,50€ und 4,00€ pro 100g. 

Der Öko- und Ernährungs-“Extremismus” der westlichen Bonzen ist damit lediglich als ein weiteres Mittel sich von Unterschichten und “unterentwickelten” Nationen abzuheben zu betrachten und nicht als eine authentische, dauerhafte, konsequente Bewegung für Tierrechte oder gar als Zeichen eine spirituell erwachende Menschheit – LOL. Beides kann nur mit anti-kapitalistischen Losungen einhergehen. Denn Kapitalismus bzw. diesem zugrundeliegende Ausbeutungs-Prinzipien sind die Basis der Ausbeutung der Tiere. Solange also der Veganismus keine kommunistischen/anti-kapitalistischen Konturen annimmt, wird dieser weiterhin lediglich eine zu tolerierende Subkultur mit schwankenden Zahlen im einstelligen Prozent-Bereich bleiben. Auf der anderen Seite solange Kommunisten den Veganismus sich nicht auf die Fahnen schreiben, solange sind diese mindestens als inkonsequent und ignorant, wenn nicht als Heuchler, zu betrachten. 

Nun gibt es noch tatsächlich Bestrebungen von Teilen der Kapital-Eliten den Veganismus den Massen aufzuzwingen. Diese Bestrebungen sind jedoch nicht durch Tierrechte und Ethik motiviert sondern durch Kontroll- und Machtgeilheit und die Angst vor den machtpolitischen Folgen der Überbevölkerung der Welt. Ich bezweifele jedoch, dass diese Teile der Eliten die überhand haben (werden). Ich denke für die kaltblütig kalkulierenden Eliten ist es einfacher die Weltbevölkerung durch einen globalen Krieg oder GMO und sonstige bio-chemische Waffen zu dezimieren. Diese Gedanken werden teilweise offen ausgesprochen (“In the event that I am reincarnated, I would like to return as a deadly virus, to contribute something to solving overpopulation (1988)” – Prinz Philip, Quelle: The Guardian). Danach sieht es momentan auch eher aus, wenn man sich den globalen Trend nationalistische Staatsvertreter “zu wählen” anschaut. Natürlich wählen die Menschen die Regierungen nicht. Selbst wenn es keine Manipulation bei Auszählungen geben sollte (was spätestens seit den Manipulationen bei der US-Wahl in Florida als Wunschvorstellung von gehirnamputierten Mainstream-Zombies ausgeschlossen werden kann), selbst dann haben wir den Umstand dass die von Kapital-Eliten beherrschten Medien das Bewusstsein der Massen durch Falschmeldungen und vorgekaute Interpretationen der globalen und lokalen Ereignisse bestimmen. Die Flüchtlings-“Problematik” in Europa ist gezielt von (Teilen der) Eliten und deren Propaganda-Instrumenten geschaffen worden, um genau diesen nationalistischen Trend zu fördern. Auch aus dieser Perspektive (dass Medien die Massen mit Lügen und irreführenden Interpretationen manipulieren) ist es einfach nur lächerlich, wenn VEBU / ProVeg tagesaktuelle Kapital-Propaganda aufgreift und sich dieser zum Beispiel beim Klimawandel fügt und den Veganismus nach der Gesundheits-Lifestyle-Hype-Welle nun als Öko-Lifestyle-Ernährung degradiert. Von seinem “Startup Incubator” (der auch noch nur auf English online präsent ist) ganz zu schweigen. Fehlt nur noch ein ProVeg-Logo mit Regenbogenfarben…

Zweifelsfrei braucht der globale Veganismus Kapital. Jedoch darf der Veganismus dabei nicht mit den Kapital-Gebern nicht kollaborieren, sondern muss unabhängig bleiben, denn ansonsten beugt das Kapital den Veganismus. Die vegane Propaganda muss daher ehrlich, authentisch und radikal sein. 

“Problems worthy of attack, prove their worth by hitting back.” – Piet Hein

Manche jedoch scheinen sich mit einem lukrativen, sorglosen, vom Mainstream akzeptierten Nischen- und Subkultur-Dasein arrangiert zu haben bzw. und verteidigen lieber diese Entwicklung als Tier- und Menschenrechte.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5597/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-butter-in-deutschland/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5585/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-frischmilcherzeugnissen-seit-1999/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12620/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-kaese-seit-1999/

https://www.statista.com/statistics/237644/global-meat-production-since-1990/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36573/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-fleisch-in-deutschland-seit-2000/

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